Das Strittmatter-Gymnasium Gransee

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ich wünsche Ihnen eine unterhaltsame Informationssuche und lade Sie gleichzeitig ein, uns in unserer Schule auch auf anderen Wegen kennenzulernen, sei es bei der Mitgestaltung der Projektwoche oder unserer Ganztagsangebote, beim jährlichen Benefizlauf oder nur als Zuschauer unserer vielfältigen künstlerischen Darbietungen.

Gleich wie – seien Sie herzlich willkommen

Dr. Uwe Zietmann, Schulleiter


Zur Geschichte des „Strittmatter-Gymnasiums“ Gransee

Am 30. Mai 2005 fand die offizielle Einweihungsfeier des neuen Schulgebäudes mit der Namensverleihung zum „Strittmatter-Gymnasium“ statt.

Der Name steht für die Lyrikerin Eva Strittmatter und für den in rund 40 Sprachen übersetzten Erzähler Erwin Strittmatter.

Damit wurde eine neue Ära in der Tradition der Schule begründet.

 

Schaut man zurück und sucht nach den Wurzeln unserer Bildungsstätte, stellt man fest, dass die zum Abitur führende „Erweiterte Oberschule“ (EOS) im Jahre 1974 von Zehdenick nach Gransee in ein neu erbautes Gebäude in der ‚Straße des Friedens’ verlegt wurde.

Die Anfänge gymnasialer Ausbildung in unserem Territorium, dem ehemaligen Kreis Gransee, müssen wir demnach über Zehdenick zurückverfolgen.

Hier erhielt nach dem 2. Weltkrieg der Studienrat Dr. Ernst Urbahn[1] von der Provinzialregierung Brandenburg den Auftrag, mit Beginn des Schuljahres am 1.9.1946 eine zum Abitur führende Schule aufzubauen. Urbahn selbst hatte sein Abitur in Neustrelitz abgelegt.

Für Zehdenicker, Granseer, Fürstenberger und Löwenberger waren Templin, Neustrelitz, Neuruppin oder Oranienburg die Städte, um eine höhere Schulbildung zu erlangen, die „hoche Schule“ zu besuchen, wie Erwin Strittmatter in seinem Roman „Der Laden“ schreibt.

 

Zehdenick hatte schon vor dem 30jährigen Krieg nachweislich eine Lateinschule, deren Bedeutung allerdings bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts abnimmt. [2]

1850 bestehen in Zehdenick eine mittlere Bürgerschule, eine Elementarschule und eine Armenschule. 1893 existiert eine Privatschule für Mädchen (Mittelschule) und 1900 eine private Mittelschule für Jungen und Mädchen. 1900 wird auch eine gewerbliche Fortbildungsschule (200 Schüler) errichtet. 1909 wird das neue Gebäude der Stadtschule I in der Hospitalstraße in Betrieb genommen. [3]

Vermutlich 1911 bezieht die Mittelschule das Gebäude der späteren EOS am Kirchplatz.

 

             

Stadtschule I Zehdenick (Postkarte um 1910)                       Am Kirchplatz in Zehdenick (Postkarte um 1925)

 

 

Der Auftrag der Brandenburgischen Provinzialregierung an Dr. Urbahn im Jahre 1946 war inhaltlich zunächst auch der, eine „Einheitsschule“ von der Klasse 1 bis zur Klasse 12 für alle zu begründen. (vgl. Schulreformbestrebungen der Sozialdemokraten in den 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts).

Ab 1952 erfolgte die Trennung der 1. bis 8. Klassen (Stadtschule) und 9. bis 12. Klassen (Oberschule Zehdenick).

Um den Schülern, die aus den umliegenden Städten und Dörfern die weiterführende Schule in Zehdenick besuchen wollten, lange Anfahrtswege zu ersparen, wurden zunächst etwa 15 Schülerinnen und Schüler der Schule in einem Flügel des Gebäudes am Kirchplatz untergebracht. Ab 1952 erfolgte der Umzug des Internats in das „Havelschlösschen“.

1960 beherbergte das Internat etwa 120 und damit die knappe Hälfte aller Schülerinnen und Schüler. In dieser Zeit legten 40 bis 45 Schüler pro Jahr das Abitur ab.

Gravierende Mängel des Schulgebäudes am Kirchplatz, die Zentralisierung der Verwaltungen und anderer Einrichtungen sorgten schließlich für einen Neubau und den Umzug der Erweiterten Oberschule Zehdenick in die damalige Kreisstadt Gransee im Jahre 1974. Aber schon bald wurde durch die veränderte Schulpolitik wieder ein Umzug fällig.

Seit 1981 wurden die Schüler in der Polytechnischen Oberschule mit EOS-Teil (gymnasiale Stufe in der 11. und 12. Klasse) „Dr. Salvador Allende“ im Schulneubau in der Oranienburger Straße unterrichtet.

 

 

               

Ehemalige EOS Gransee, Straße des Friedens,                       Ehemalige „Dr.Salvador Allende“ Schule

heute Förderschule

 

Nach der politischen Wende wurde 1991 das Gymnasium Gransee gegründet. Da nun der gymnasiale Lehrgang von der 7. bis zur 13. Jahrgangsstufe absolviert wurde, erhöhten sich die Schülerzahlen enorm. Darüber hinaus wurde nun etwa ein Drittel eines Schülerjahrgangs am Gymnasium aufgenommen. Bis 1989 waren es etwa 10%. Mitte der 90er Jahre besuchten zeitweise über 900 Schülerinnen und Schüler das Gymnasium.

Der drastische Geburtenrückgang unmittelbar nach der Wende sorgte schließlich auch in Gransee für rückläufige Schülerzahlen. Dennoch werden zukünftig 3 bis 4 Klassen pro Jahrgangsstufe für den soliden Fortbestand der Bildungsanstalt sorgen.

Die Voraussetzungen sind günstig: Ein modernes Schulgebäude mit allen Möglichkeiten, um sowohl die Naturwissenschaften als auch die Sprachen, künstlerische Aktivitäten und den Sport zu befördern.

 

 

 

Strittmatter-Gymnasium Gransee

 

Ulrich Ehrenberg

 

 

 

Benefizlauf

Hier finden Sie Informationen, Berichte und Bilder über ein großes Event, das an unserer Schule jährlich stattfand. Diese Veranstaltungen wurden hauptsächlich von uns Schülern geplant und durchgeführt. Somit konnten wir diesen Tag ganz nach unserem Geschmack gestalten und verleben.

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Bildergalerien

Unsere Bildersammlung aus mehreren Jahren Gymnasium-Gransee. Darunter auch Bilder von Wettbewerben, Ausflügen...

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