13. Benefizlauf 2017

Unser 13. Benefizlauf am 13. Spetember

Unter diesen Umständen startete unser diesjähriger Benefizlauf. Die Wettervorhersage versprach nichts gutes und doch kam es, dass wir am 13. September 2017 unser 13. Benefizlauf bestreiten wollten. Der Tag begann wie jedes Jahr mit der offiziellen Begrüßung um 7:40 Uhr. Mittlerweile ist auch die Erwärmung, begleitet durch die Sportschule Lindow, eine Tradition geworden und bereitete uns physisch auf den folgenden Tag vor. Dann startete der Lauf der 11. und 12. Klassen und wies uns auf die größte Schwierigkeit des Tages hin. Das Wetter spielte uns wie vorhergesagt nicht in die Karten und es begann kräftig zu regnen und zwang die Schulleitung den zeitlichen Ablauf anders zu gestalten und viele Läufe miteinander zu kombinieren. Trotz der schwierigen Wetterlage hielten unsere Läufer stand und trotzen dem Regen. Die Sportschule Lindow musste ihren Wettbewerb für die Klassen 7-9. Klassen nach innen in die große Turnhalle verlegen. Die Klassen hatten trotzdem großen Spaß. Um 13 Uhr waren schließlich alle offiziellen Läufe beendet. Lediglich einige Ultraläufer waren noch auf der Bahn anzutreffen. Daraufhin wurde der 13. Benefizlauf durch unseren Schulleiter beendet.

12. Benefizlauf

In der Gransee Zeitung vom 15.09.2016 war folgender Artikel zu finden:
 
Mandy Oys 14.09.2016 23:15 Uhr
Red. Gransee, lokales@gransee-zeitung.de

Gransee: Kein Jahr ohne Benefizlauf 

Gransee (GZ) Vize-Landrat Egmont Hamelow (CDU) kam.Kreissprecher Ronny Wappler war mit Verstärkung und im Sportdress angereist. Ultraläufer Wolfgang Schwericke zog seine Runden schon, als die Erwärmung für 453 Gymnasiasten noch lief. Sie alle absolvierten am Mittwoch so viele Runden wie möglich, um auch in diesem Jahr Spenden für die Arztstation im gambischen Serrekunda zu sammeln. Unter der Regie des Vereins "Ärzte helfen" sollen die Gelder aus Gransee dringend benötigte Medikamente und Ausrüstung finanzieren. Einer der prominenten Unterstützer der Organisation ist Schauspieler Ronald Zehrfeld. "Beeindruckt" vom Granseer Engagement zeigte sich der erfolgreiche Filmstar, der wegen einer Fußverletzung an diesem Vormittag in Schlappen über den Sportplatz ging.

 

Spaß am Sport: Die Strittmatter-Gymnasiasten wurden unterstützt von Grundschülern aus Gransee, Menz, Zehdenick und Mildenberg. 

© MZV

 


Grundschüler der Region, Kita-Kinder, sie alle waren auch zu diesem zwölften Benefizlauf wieder gekommen. Die Damen und Herren, die üblicherweise Bußgeldbescheide verschicken, liefen zum ersten Mal mit. Sie hatten zuvor gesammelt und übergaben 150 Euro Spenden.
Wegen der Temperaturen wurden die Pausen in diesem Jahr verkürzt, so dass der Benefizlauf bereits gegen 11 Uhr zu Ende ging. In den kommenden Wochen werden die Sponsorengelder eingesammelt. Die Schüler wollen ihre Unterstützer, die pro gelaufene Runde einen festen Betrag zahlen, möglichst persönlich besuchen. Bis die komplette Spendensumme feststeht, wird deshalb noch einige Zeit vergehen.
Dies sollte allerdings geschehen, bevor Ronald Zehrfeld sich aufs Motorrad schwingt, um für das Hilfsprojekt von "Ärzte helfen" zu werben. Im November geht es los - von Nord- nach Südafrika auf zwei Rädern.

 

In der Märkischen Allgemeine Zeitung vom Freitag, den 16.09.2016 war folgender Artikel zu finden:

Rundenhatz für einen guten Zweck in Gambia.

Mehr als 500 aktive liefen in Gransee und ließen sich das von persönlichen Sponsoren bezahlen.

Gransee. Sie hielten sich an die Bitte: „Wir haben heute afrikanisches Wetter. ’Überpacet’ nicht, ich möchte nicht, dass die Rettungssanitäter vom DRK übermäßig beansprucht werden.“ Matthias Bormeister sagte das am Mittwochmorgen; unmittelbar, bevor der 12. Benefizlauf des Strittmattergymnasiums Gransee gestartet wurde. Die Schülerinnen und Schüler, Lehrer, Kinder der Kita Bärenwald und Gastläufer trugen dem Rechnung – und legten auf dem Granseer Sportplatz dennoch wieder viele hunderte Runden zurück. Gehen war auch erlaubt. Geschwitzt, natürlich auch erschöpft waren viele, aber es klappte niemand ab. Vielleicht dank der vielen kostenlosen Getränke von Vivaris aus Grüneberg. Der Granseer Zahnarzt Matthias Bormeister hat das Gymnasium vor Jahren auf den Verein „Ärzte helfen“ aufmerksam gemacht. Seitdem kommen die Einnahmen des Laufes dem Verein zugute und gehen direkt an eine Klinik in Serrekunda (Gambia)
Es gab gestern einen einsamen Spitzenreiter. Alexander Dehne lief wie ein Uhrwerk. 83 Runden legte er zurück. Der 14-jährige Neuntklässler war erschöpft und blieb der Siegerehrung fern. Insgesamt wurden zwölf Ultraläufer registriert (mehr als 20 Runden). Davon kamen allein drei aus Grundschulen. Reichlich Kondition hatte auch Daniel Mielke. Ihm standen bereits nach dem Power-Aufwärmprogramm und dem Fußballspielen die Schweißperlen auf der Stirn. Und erst danach ging er auf die Laufstrecke. „Im vorigen Jahr bin ich 20 Runden gelaufen, diesmal möchte ich 30 schaffen.“ Das sind zwölf Kilometer. Das bringt 20 Euro in die Kasse. Die Mutti ist die Geldgeberin. Etwa zehn Runden zu schaffen ist immer das Ziel von Pauline Podubrin aus der Klasse 8/2. „Zuviel ist das nicht.“ Josefine Kolwitz aus der 8/1 sucht sich immer einen Laufpartner, auch eine Pause ist durchaus mal drin. Eltern und Großeltern sind diejenigen, die pro Runde bezahlen. Mutter und Vater sind es auch bei Kurt Barth aus Zehdenick, die für ihren Sohn „Rundengeld“ geben. „Ich bn jedes Jahr dabei. Will der Klinik damit helfen. 15, 16 Runden laufe ich in etwa. Aber es geht auch noch mehr.
Prominenten Besuch hatten die Granseer gestern natürlich auch. Egmont Hamelow vertrat seinen Chef, Landrat Ludger Weskamp. „Das Projekt ist uns eine Herzensangelegenheit. Wir können damit Menschen helfen, denen es nicht so gut geht wie uns.“ Er selbst lief aus Termingründen nicht mit, „dafür muss unsere junge Garde die Kastanien aus dem Feuer holen“. Der Büroleiter des Landrates, Jan-Christian Hübsch, Benjamin Schock und Pressesprecher Ronny Wappler erliefen die 5000 Euro, die Takeda spendierte. Auch der Zehdenicker Bürgermeister Arno Dahlenburg. „Wir haben sehr viele Schüler am Gymnasium. Und wir haben zwar viele Läufe in der Region, aber nur einen Benefizlauf.“
Und dann war ja da noch Ronald Zehrfeld; der Schauspieler und Unterstützer von „Ärzte helfen“, der im Juni erstmals in Gransee war und über seinen Besuch in Serrekunda gesprochen hatte. „Wenn man das hier sieht, geht einem das Herz auf“, sagte er über die weit mehr als 500 Aktiven auf dem Granseer Sportplatz. „Wir wollen eigentlich noch mehr Geld einnehmen als im Vorjahr. Respekt, wenn man weiß, dass in der Region das Geld nicht unbedingt locker sitzt.“ Das Geld sei an dem Lauf nur der eine Aspekt, der andere: „Dass die Schüler wissen, wie man helfen kann.“ Christoph Köhler vom Verein „Ärzte helfen“ kann klar sagen, „dass der Lauf in Gransee am meisten Geld bringt“. Da käme aus der Wirtschaft nicht so viel. „Gut finde ich aber auch, dass sich die Kinder mit dem Thema auseinandersetzen, sie sensibilisiert werden. Der Lauf ist ein großer Gewinn für alle.“
Das sieht auch Schulleiter Uwe Zietmann so: „Es war wieder überwältigend.“
Wie viel Geld am Mittwoch zusammenkam, wird erst noch genau ermittelt. Vor den Herbstferien werden die Summe und noch andere Zahlen auf einem großen Bahnhof bekanntgegeben.
Von Stefan Blumberg
Bilder aus der Zeitung sind hier zu finden:


www.maz-online.de/Lokales/Bildergalerien-Region/2016/9/Benefizlauf-des-Strittmattergymnasiums-Gransee



In der Ausgabe der Märkischen Allgemeinen Zeitung vom Donnerstag, 10.09.2015, wurde folgender Artikel veröffentlicht.

Erst fließt Schweiß, dann Geld

11. Benefizlauf des Strittmattergymnasiums Gransee

Gransee. Das war am Mittwochmorgen schon ein etwas ungewohntes Bild: Landrat Ludger Weskamp in Sportkleidung und an der Startlinie des Benefizlaufes des Strittmattergymnasiums Gransee. „Als Landrat stehe ich häufiger vor Herausforderungen. Aber das hier heute ist eine ganz große“, sagte er zur Eröffnung vor den zirka 530 Startern. „Aber ich möchte damit genau so zeigen, dass jeder was machen kann, um die Randbedingungen in Afrika zu verbessern.“ Die Schülerinnen und Schüler wussten, was er meint, denn sie unterstützen das Projekt im afrikanischen Gambia schon seit Jahren. Das Geld geht eins zu eins in eine kleine Klinik. Damit er nicht eine halbe Stunde durchlaufen musste, bildete Weskamp mit seinem Stellvertreter Egmont Hamelow, Kreispressesprecher Ronny Wappler und Schulleiter Uwe Zietmann die „Landratstaffel“, die dank Takeda 400 Euro pro Runde bezahlte.

Mit ihrem Benefizlauf sammeln die Granseer – sie erhielten Unterstützung der Grundschulen aus Menz, Zehdenick und Gransee sowie der Kita Bärenwald – Bares. Das Prinzip ist einfach: Jeder Schüler besorgt sich einen Sponsor, der pro Runde bezahlt (zum Beispiel 10, 25, 50 Cent). Das sind die Eltern, Oma, Opa, eine Firma oder – ein Lehrer. Roland Freitag zum Beispiel. Er ist Lehrer einer 10. Klasse und hat seit Jahren eine Vereinbarung mit seinen Schülern: Er zahlt für sie, sie für ihn. „Ich laufe etwa 25 Runden, das sind 2,50 Euro für jeden. Ich zahle 60, 70, 80 Euro für die Klasse. Deutschland öffnet gerade das Herz. Da wir Deutschen nun nicht am Hungertuch nagen, kann man auch schon mal in die Tasche greifen.“

Aber erst einmal floss der Schweiß auf der Laufbahn um den Granseer Sportplatz. Im Halb-Stunden-Takt wurden die Jahrgänge losgeschickt – von früh bis Mittag. Bunt gekleidet, mit dem Handy in der Hand, Stöpsel im Ohr, mal flott zu Fuß, mal im Schritt. Und diese acht liefen den ganzen Vormittag durch: Lucas Halle, Christian Busch, Dennis Hinrich, Mareen Dahlenburg, Jan-Sven Kroß, Alex Dehne, Friederike Stendel und Julius Puzalla.

Die Gelduhr lief und lief. Wie viel herausgekommen ist, stand gestern nicht fest. „Das wissen wir erst später“, sagt Matthias Bormeister. Der Granseer Zahnarzt hat dem Gymnasium das Gambia-Projekt vor fünf Jahren über seinen Verein „Ärzte helfen“ ans Herz gelegt. Seitdem sammelte allein die Schule mehr als 50 000 Euro für die kleine Klinik mit sieben Behandlungszimmern und 25 Betten. „Das ist für dortige Verhältnisse richtig viel Geld. Ohne diese Unterstützung würde es das Haus nicht geben“, so Matthias Bormeister. „Deshalb wird sie auch German Klinik genannt. Die Menschen dort wissen das zu schätzen.“ In der Klinik, die von Gudrun Lehmbeck und Beatrice Weigelt geleitet wird, werden im Jahr 35 000 bis 40 000 Patienten behandelt (Entbindungen, Impfungen, Aidsbekämpfung), in der Regel von mittleren medizinischen Kräften. Zahnärzte gibt es in dem 1,6-Millionen-Einwohner-Land nur fünf. „Ich finde den Einsatz der Schule phänomenal, das ist gelebte humanitäre Hilfe“, findet Matthias Bormeister.

Von Stefan Blumberg


 

 

Folgender Artikel wurde in der Gransee-Zeitung vom 10.09.2015 veröffentlicht.

Gelebte humanitäre Hilfe

11. Benefizlauf des Strittmatter-Gymnasiums für Gambia-Projekt von "Ärzte helfen"

Von Marco Winkler

Gransee (MZV) Laufen für den guten Zweck - das haben sich Schülerinnen und Schüler aus Gransee und Umgebung am Mittwoch auf die Fahnen geschrieben. Mit ihrem Benefizlauf sammelten sie Geld, um den Betrieb eines Krankenhauses in Gambia sicher zu stellen.

 

Dieser Tage rollt eine Welle der Hilfsbereitschaft über Menschen, die Not leiden, hungern, vor Krieg, Terror und Verfolgung fliehen. So auch in Gransee."Das ist gelebte humanitäre Hilfe", sagt Zahnarzt Matthias Bormeister, als er einen Blick über den Sportplatz wirft. Er ist Vorsitzender des Fördervereins des Strittmatter Gymnasiums und Mitglied des Vereins "Ärzte helfen". Die Schülerinnen und Schüler, die dort ihre Runden drehen, sammeln Geld für "Ärzte helfen". Pro Runde haben sie mit einem Sponsor eine Spendensumme ausgemacht. Im vorigen Jahr "errannten" die Jugendlichen knapp 25 000 Euro. Alles fließt in eine gambische Klinik mitten im Slum der Stadt Serrekunda. "Wir wollen die Versorgung der Menschen dort verbessern", zählt Bormeister ein Ziel der ehrenamtlichen Arbeit auf. "Gambia hat über 1,6 Millionen Einwohner, aber nur gut fünf Zahnärzte", macht er auf die prekäre medizinische Situation in der Republik aufmerksam. 40 Menschen arbeiten in der nicht auf Gewinn ausgelegten Klinik. Nicht nur für die medizinische Versorgung, auch für deren Lohn und Brot ist "Ärzte helfen" verantwortlich. Die Situation sei mitunter bedrückend. Lange Schlangen mäandern um die Klinik, teils Tage stehen die Menschen an, um sich behandeln zu lassen. Das Personal kann einfache Eingriffe durchführen. Das zur Klinik umgebaute Wohnhaus hat einen guten Ruf, wird von den Einwohnern "German Klinik" genannt. "Sie wissen, dass die Hilfe aus Deutschland kommt und erkennen sie an." Bis zu 40 000 Menschen nehmen jährlich in einem von sieben Behandlungszimmern Platz. "Der Einsatz der Schüler ist phänomenal", lobt Matthias Bormeister, als einige Strittmatter-Gymnasiasten an der Startposition auf ihr Signal warten. Auch Schulleiter Dr. Uwe Zietmann ist begeistert. "Es ist keine Normalität, dass junge Menschen in der Form helfen", sagt er. Stolz sei er auf seine rund 460 Schüler, dass sie an diesem Projekttag die Füße in die Hände nehmen. Neben den Gymnasiasten beteiligen sich Kinder und Jugendliche aus der Zehdenicker Havelland- sowie Lindengrundschule, der Menzer Fontane-Schule und der Granseer Stadtschule am Benefizlauf. Wichtig für alle ist das Wissen, dass ihr erlaufenes Geld nicht für Verwaltungskosten draufgeht. "Alles kommt eins zu eins bei den Menschen in Gambia an", so Bormeister. Auch dank eines kleinen Verwaltungsapparates. Flüge und Unterkünfte zahlen der Zahnarzt und seine Kollegen stets selbst. Das Geld fließt in erster Linie in Medikamente.

Mit dem Wissen sind die Elftklässler Anne Ekrowski und Lara Buttler, die beide jeweils 15 Runden zurücklegten, unterwegs. "Wir bekommen sonst nie die Chance, ein solches Projekt hautnah zu unterstützen", so die 16-jährige Lara. Ihre gleichaltrige Freundin fügt hinzu: "Wir wissen, wie schlecht es vor allem den Kindern in Gambia geht. Wir sind froh, mit dem Lauf helfen zu können." Und der hilft ungemein. "Diese Veranstaltung ist einzigartig und hält die Klinik am Leben", erläutert Christoph Köhler, Gründungsmitglied von "Ärzte helfen". Seit 2009 ist der ehrenamtliche Verein in Gambia vor Ort. "Die Klinik arbeitet ohne Profit", erklärt er. Patienten zahlen, was sie können. Das kann ein kleiner Obolus sein, aber auch Nahrung. Deutsche Ärzte werden dort oft "geerdet", sagt Köhler.

Wie viel Geld die Schüler erlaufen haben und ob sie das Rekordergebnis des vorigen Jahres brechen konnten, wird in wenigen Wochen feststehen.

 

 


10. Benefizlauf 2014

 

 

Die Märkische Allgemeine veröffentlichte am 08.10.2014 anlässlich der Bekanntgabe der Spendensumme bezüglich unseres 10. Benefizlaufes vom 07.10.2014 diesen Artikel:

 

 

Auf Seite 4 veröffentlichte die Gransee Zeitung am 08.10.2014 anlässlich der Bekanntgabe der Spendensumme bezüglich unseres 10. Benefizlaufes vom 07.10.2014 diesen Fortsetzungsartikel:

 

 

Die Gransee Zeitung veröffentlichte am 08.10.2014 anlässlich der Bekanntgabe der Spendensumme bezüglich unseres 10. Benefizlaufes vom 07.10.2014 diesen Artikel:

Spendenrekord für Gambia - 24 841,64 Euro erlaufen
 

Gransee (MZV) Die Spendensumme des zehnten Benefizlaufes des Granseer Strittmatter-Gymnasiums schlägt alle bisherigen Rekorde: 24 841,64 Euro wurden erlaufen.

 

Ein Dank an die Region: Robert Köhler (Mitte), Finanzvorstand des Vereins „Ärzte helfen“, nahm am Dienstag den Scheck über knapp 25 000 Euro aus den Händen des Schülersprechers Lucas Halle (Zweiter von rechts) entgegen.
© Mandy Oys

 


Die Summe geht zu 100 Prozent an die Klinik im gambischen Serrekunda, sagte der Finanzvorstand des Vereins "Ärzte helfen", Robert Köhler, am Dienstag. "Nur dank eurer Unterstützung kann die Klinik in den kommenden zwölf Monaten arbeiten", fuhr Köhler während der offiziellen Scheckübergabe fort.

Die Klinikverantwortlichen ließen über den Granseer Zahnarzt Matthias Bormeister verkünden, dass sie angesichts der Spendensumme "völlig sprachlos waren". Die Hilfe der Gymnasiasten und aller Unterstützer habe eine Dimension angenommen, die sie nicht für möglich gehalten hätten. Seit zehn Jahren veranstaltet die Schule den Benefizlauf, seit fünf Jahren wird mit der Spendensumme die Klinik des Arbeitersamariterbundes in Gambia unterstützt - angestoßen von Matthias Bormeister als Mitglied von "Ärzte helfen".

Die finanzielle Hilfe kommt laut dem Klinikpersonal in Serrekunda genau zur richtigen Zeit. Die Ebola-Epidemie sei eine humanitäre Katastrophe, die alle angehe. Laut Robert Köhler soll die Klinik während der Ebola-Epidemie verantwortlich sein für die Koordinierung rund 30 weiterer Einrichtungen der Region. Es würden vor allem Isolationsräume und Schutzanzüge für die Helfer gebraucht. Zudem müsse das Personal richtig geschult werden, um die Gefahr für das eigene Leben so gering wie möglich zu halten.

"Mit jedem Schritt, mit jeder Runde hilft man den Helfern", sagte Oberhavels Landrat Karl-Heinz Schröter (SPD), der ebenfalls als Benefizläufer angetreten war. Dass die Region in dieser Form zusammenhält, nicht nur das Herz, sondern auch das Portemonnaie öffnet, habe sich während des Benefizlaufes gezeigt. 32 048 Kilometer - die Hälfte der Strecke von Gransee nach Serrekunda - liefen Schüler des Gymnasiums, der Grundschulen aus Gransee, Menz und Zehdenick und weitere Unterstützer. (Seite 4)

 

 

Gransee im Lauffieber
Gransee (GZ) 50 bis 60 Runden zu laufen, hat sich Lucas vorgenommen. Der Schülersprecher sieht nach mehr als zwölf Kilometern Strecke noch frisch aus. Sein Vater ist Marathonläufer, das sportliche Gen hat er von ihm geerbt.

Lucas war es auch, der eine Woche zuvor per Videokonferenz mit den Verantwortlichen der Klinik in Gambia gesprochen hat, für die die Strittmatter-Gymnasiasten den Benefizlauf veranstalten. Den Kontakt hatte Zahnarzt Matthias Bormeister, Mitglied des Vereins "Ärzte helfen", hergestellt. Bormeister trat am Mittwoch selber an und sponserte zudem fünf Schüler des Gymnasiums und der Havelland-Grundschule Zehdenick.

Mit den Menschen vor Ort sprechen zu können und Live-Bilder aus der Klinik zu sehen, hat die Schüler noch einmal mehr motiviert, glaubt Lucas. "Wenn man die Patienten in der Klinik gesehen hat, will man etwas ändern", sagt der 17-Jährige in der Laufpause.

Mehr als 30 000 Euro haben die Gymnasiasten in den vergangenen vier Jahren bereits nach Serrekunda geschickt - Geld, das ohne Zwischenstation und zusätzlichen Verwaltungsaufwand direkt für Medikamente und Ausrüstung verwandt werden konnte. Laut Thomas Neumann von "Ärzte helfen" wird die Summe des diesjährigen Benefizlaufes vor allem für die Verbesserung der hygienischen Situation eingesetzt. Angesichts der Ebola-Epidemie sei dies besonders dringend.

450 Schüler gingen in Gransee zwischen 8 und 12.30 Uhr an den Start. Sie alle wurden gesponsert - von Familienangehörigen, Bekannten und auch von Firmen. Zudem liefen Kinder der Bärenwald-Kita, aber auch Mitglieder des Zehdenicker Lupus-Teams und viele andere.

Die wohl größte Summe pro gelaufener Runde kam vom Oranienburger Pharmamunternehmen Takeda. Oberhavels Landrat Karl-Heinz Schröter (SPD) hatte Takeda um das Sponsoring für seine Runden in Gransee gebeten. Einen Euro pro 100 Meter zahle sein Unternehmen, sagte Jens-Uwe Fritz, der an der Seite des Landrates lief, solange der sich aufwärmte. Maximal 5 000 Euro war Takeda bereit zu spenden. Dass er diese Summe erlaufen würde, daran ließ Karl-Heinz Schröter keinen Zweifel. Letztlich legte er 6 800 Meter in 30 Minuten zurück. Und Takeda stockte auf.

Erst am Wochenende war der passionierte Läufer beim Halbmarathon gestartet. Im Oktober zu seinem 60. Geburtstag will sich Oberhavels Landrat einen großen Wunsch erfüllen und beim Marathon in Washington an den Start gehen.

Spaß in Runde eins: Die Achtklässler des Gymnasiums starten
auf dem Sportplatz an der Oranienburger Straße.
© MZV

Ergebnisse des 8. Benefizlaufes

 

 

Benefizlauf am 5. September 2012 - ein voller Erfolg

Auch in diesem Jahr liefen unsere Schüler wieder Runde um Runde für den guten Zweck – das zur Tradition gewordene Event findet mittlerweile schon zum achten Mal statt.

Es wird komplett von Schülern organisiert und unterstützt. Mit den erlaufenen Spenden werden wohltätige Projekte unterstützt.

Diesmal gehen 100 Prozent des Geldes an das Projekt

 „TEETH“ des Vereins „Ärzte helfen e.V.“:

 In der Zahnklinik in Serrekunda, Gambia, war unser Schulfördervereinsvorsitzender und Zahnmediziner Dr. Matthias Bormeister selbst schon aktiv.

Seit ein großer Spender von diesem Projekt abgesprungen ist, sind wir sogar Hauptsponsor der Klinik. Daher haben sich die Schüler auch bewusst dazu entschieden, das Geld nicht aufzuteilen, sondern die komplette Summe nach Gambia zu schicken.

Diese ist im Übrigen gewaltig: 7775 Euro und 2 Cent – und sie ist noch nicht komplett. Wir warten gespannt auf das Endergebnis.

 

 

MAZ-Artikel Zum Benefizlauf 2012

Die Märkische Allgemeine veröffentlichte am 27.09.2012 anlässlich unseres Benefizlaufes vom 05.09.2012 folgenden Artikel:

 Gymnasiasten helfen mit ihrem Benefizlauf einem afrikanischen Krankenhaus
GRANSEE - So viel Geld haben die Jungen und Mädchen des Granseer Strittmatter-Gymnasiums noch nie bei einem Benefizlauf zusammentragen können: 7775,02 Euro. Und diese Summe ist noch nicht das finale Ergebnis. Am morgigen Freitag würden noch einige Schüler das Geld ihrer Sponsoren vorbeibringen. Dann werden die Organisatoren des 8. Benefizlaufs der Granseer Gymnasiasten das endgültige Rekordergebnis vermelden können.

Nach einer demokratischen Entscheidung in allen Klassen hätten sich die Schüler dieses Jahr wieder dafür ausgesprochen, den Verein „Ärzte helfen“ und eine Klinik in der gambischen Stadt Serrekunda zu unterstützen, sagte Schulleiter Fred Zietmann. 450 Jungen und Mädchen hatten sich beteiligt und pro Nase zwei bis vier Spender organisiert. Auch wenn jeder einzelne manchmal nur einen kleinen Betrag erlaufen habe, kam es am Ende eben doch zu einer so großen Summe, sagte Zietmann. „Kleinvieh macht auch Mist.“

Das Strittmatter-Gymnasium ist derzeit dabei, eine ganz besondere Beziehung zur Klinik in Westafrika aufzubauen. Ein Grund dafür ist sicher auch, dass der Vorsitzende des Schulfördervereins Matthias Bormeister ist, der sich als Zahnarzt für den Verein „Ärzte helfen“ und die Klinik engagiert. Bormeister brachte gestern gleich noch die beiden Leiterinnen der Einrichtung, die derzeit ein paar Wochen Urlaub in der Heimat machen und gleichzeitig in Deutschland den Nachschub für ihr Haus organisieren, mit nach Gransee. Mit der Schülerspende können Gudrun Lembeck und Beatrice Weigelt jetzt Medikamente, Infusionslösungen, Einweg- sowie Nahtmaterial für Operationen besorgen. Der Schiffscontainer soll Ende Oktober gepackt werden und wäre dann Ende November in Gambia – rechtzeitig bevor im Januar über das Face-Projekt wieder ein Spezialist einfliegt, der besonders komplizierte Operationen durchführt. Die Medikamente reichen etwa für 18 000 Patienten, die Hälfte derer, die das gesamte Jahr über in der sogenannten deutschen Klinik betreut werden.

Vor zehn Jahren ist die medizinische Einrichtung, die mittlerweile 42 Mitarbeiter beschäftigt, gegründet worden. Ursprüngliches Ziel war es, dass sie sich nach zehn Jahren selbst trägt. Doch das funktioniert nicht. 75 Prozent der Kosten können erwirtschaftet werden, der Rest ist über Spenden hereinzuholen. Bisher habe sich der Arbeiter-Samariter-Bund stark engagiert, sagte Gudrun Lembeck, doch der karitative Verein ziehe sich mehr und mehr aus diesem Projekt zurück. Deshalb werden solche Hilfen wie die der Strittmatter-Gymnasiasten auch immer wichtiger.

Matthias Bormeister zeigte sich gestern begeistert von dem Engagement der Schüler. Als er gehört habe, wieviel Geld für das Projekt gespendet werde, habe er eine Gänsehaut bekommen. „Der Benefizlauf ist gelebte Humanität im besten Sinne“, sagte der Vorsitzende des Schulfördervereins. Die Hilfe komme eins zu eins dort an, wo sie benötigt wird, versicherte er. Dieses Wissen darüber sei für die Schüler sicherlich auch sehr wichtig. „Es geht hier um wirkliche Überlebenshilfe“, so Bormeister.

Und weil es dem Granseer Zahnarzt sowie auch dem Schulleiter sehr wichtig ist, dass die Schüler einen noch unmittelbareren Kontakt zum Hilfsprojekt in Gambia bekommen, wird es Ende Oktober die erste Skype-Konferenz geben, bei der die Klinikleitung sowie auch Mitarbeiter über das Internet live mit den Schülern sprechen und ihr Haus vorstellen werden. Dafür wird eigens eine große Leinwand besorgt, wie Uwe Zietmann gestern sagte. (Von Andreas Röhl)

 

 

GZ-Artikel "Gänsehaut angebracht" (2011)

 

 

Am 03.11.2011 veröffentlichte die Märkische Allgemeine folgende Atikel:

SOZIALES: Ein perfekter Tag
Strittmatter-Gymnasiasten unterstützen mit dem Erlös des 7. Benefizlaufes Zahnklinik in Gambia und „ihre“ Kleinen aus der Kita Bärenwald
GRANSEE - Matthias Bormeister konnte gar nicht oft genug betonen, wie wertvoll die Unterstützung der Strittmatter-Gymnasiasten für das Gambia-Projekt des Vereins „Ärzte helfen“ ist. Gerade habe sich der Arbeiter-Samariter-Bund als Träger der Klinik in Serrekunda, an der auch die Zahnarztpraxis des Vereins hängt, zurückgezogen. Die Sorge um die medizinische Versorgung der jährlich bis zu 36 000 Patienten ist groß. „Ohne eure Hilfe wäre diese Klinik nicht zu retten“, sagte der Granseer Zahnarzt und Vorsitzende des Schulfördervereins gestern bei einer Pressekonferenz im Gymnasium. Wenig später konnte Bormeister aus den Händen von Schülersprecherin Sophie Richter-Mendau einen Scheck über 5000 Euro in Empfang nehmen. Das Geld werde helfen, das Projekt weiterzuführen, so der Mediziner. Bormeister attestierte den Schülern zudem eine beeindruckende Leistung. Nicht nur wegen der Höhe des Betrages. „Ich habe den Benefizlauf über die Jahre verfolgt und man merkt, dass es immer perfekter wird. Das Spendenergebnis spricht für sich“, lobte Bormeister.

Einen besseren Termin als den Weltfriedenstag (1. September) hätten die Schüler für ihren 7. Benefizlauf auch kaum wählen können. Die Veranstaltung wird seit Anbeginn von den Schülern selbst organisiert – von der Planung bis hin zur Abrechnung liegt alles in ihren Händen. Mit der gestrigen ersten Pressekonferenz am Gymnasium überhaupt ist nun auch die Öffentlichkeitsarbeit hinzugekommen. Im Podium saßen die Schülersprecher aller Klassenstufen. Aus der Sicht aller war es ein perfekter Tag mit einem beeindruckenden Ergebnis: 7500 Euro sind zusammengekommen.

Dafür haben die Schüler in ihrem näheren Umfeld Geld gesammelt, ihre Familien, Freunde und Bekannten von der Idee und von den Projekten überzeugt, für die sie Pate stehen. Mit einer Einzelspende über rund 1500 Euro hat sich der Siebtklässler Malte Niese gleich in seinem ersten Jahr an der Schule einen Namen gemacht. Aber auch alle anderen haben mit ihrem Einsatz ein Zeichen der Hoffnung nach Gambia geschickt und bewiesen, dass jeder mit seinen Mitteln etwas bewegen kann. 400 Meter misst eine Runde um den Granseer Sportplatz. Einige Superläufer der Schule haben ihren Fuß den ganzen Tag lang nicht von dieser Bahn genommen. Rene Dietrich umrundete das Feld allein 50 Mal.

Die Schüler hatten im Vorfeld diskutiert, für welchen guten Zweck sie in diesem Jahr die Laufschuhe schnüren. Das Gambia-Projekt wollten sie unbedingt weiter unterstützen. „Durch den Kontakt zu Herrn Bormeister wissen wir, wo das Geld hingeht und wofür es verwendet wird“, sagte Sophie Richter-Mendau. Die Entscheidung für Gambia habe auch dazu beigetragen, dass die Aktion von allen Schülern als Spendenlauf angenommen wurde und alle mit Lust gelaufen seien, nicht weil sie mussten.

Ein Drittel des Reinerlöses geht an die Kita „Bärenwald“, zu der die Gymnasiasten, insbesondere die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft „Carpe Diem“ unter Leitung von Olaf Hahn eine besondere Beziehung haben. Auch deshalb waren die Knirpse diesmal beim Benefizlauf dabei. Eine Runde, so Olaf Hahn, sei ausgemacht gewesen und ihm persönlich habe das auch gereicht. Die Kinder hatten noch Puste für viele weitere Runden. „Unsere Sorgen sind sehr viel kleiner als die der Menschen in Gambia“, gestand Kita-Leiterin Iris Poltier kurz vor der Spendenübergabe. Die Freude über das viele Geld (2500 Euro) sei groß. Gemeinsam sei entschieden worden, eine Vogelnestschaukel für die Krippenkinder zu kaufen und den Rest für die Arbeitsgemeinschaft zurückzulegen.

Die Verantwortung für den Benefizlauf wird von einem Jahrgang an den nächsten weitervererbt. Die jetzigen Macher hoffen, dass das Projekt von ihren Nachfolgern weitergeführt wird. (Von Cindy Lüderitz)

 

Gutes zu tun, ist beeindruckend, es wirklich zu wollen, noch besser, findet Cindy Lüderitz
Ich will
Rund 7000 Kilometer liegen zwischen Deutschland und Gambia. Das ist ein weiter Weg, den der Granseer Zahnarzt Matthias Bormeister mit seinen Kollegen zurückgelegt hat, um den Menschen im westafrikanischen Land zu helfen. Die Strittmatter-Gymnasiasten haben sich entschieden, diesen Weg mitzugehen. Sie wollen helfen, wo die Not am größten ist, oder wie es die Schülersprecherin der Jahrgangsstufe 7, Dorothea Stenzel, gestern ausdrückte, „dort, wo die Menschen wirklich leiden“. Mit dem Erlös des diesjährigen Benefizlaufes wird deshalb erneut der Verein „Ärzte helfen“ unterstützt, der in Gambia die zehnmedizinische Versorgung der Bevölkerung zu verbessern sucht. Die Schüler haben Matthias Bormeister dafür 5000 Euro anvertraut. Der hat in Afrika selbst schon Patienten versorgt und dann in der Heimat eine Allianz der Solidarität aufgebaut. Durch Erfahrungsberichte hat er die Schüler mitgenommen in die Armenviertel von Serrekunda und ihnen vor Augen geführt, wie privilegiert sie sind. Die Schüler honorieren seinen Einsatz mit Vertrauen und mit der Motivation, sich für dieses Projekt Blasen zu laufen. Ob im Vorfeld des Benefizlaufes bei der Spendenakquise oder auf dem Sportplatz. Hier ist der gute Zweck keine Pflicht, sondern ein „Ich will“.