Schüleraustausch in Frankreich

Ein weiteres Mal fand der Schüleraustausch mit unserer Partnerschule dem Lycée Jaques Monod in Orléans (Frankreich) statt.


Unsere Austauschschüler machten einige bilder und schrieben hierzu folgendes:

L'Échange 2016 (07.03.-16.03.)


Nach langem Warten und großer Vorfreude ging es am Montag endlich los. Eine Stunde und dreißig
Minuten Flug gingen schnell vorbei und wir landeten in Paris, wo wir einen Tag vor uns hatten. In
Paris sahen wir uns die wunderschöne Stadt an. Wir waren beim Eifelturm, wo eine Gruppe
Norweger ein Gruppenfoto von uns machten. Danach probierten einige von uns französischen
Döner, der sich übrigens sehr von dem in Deutschland unterscheidet. Zum Abschluss des Tages in
Paris besichteten wir Notre Dame. Als wir dann nach einer Stunde Fahrt mit dem Zug in
Orléans ankamen, wurden wir bereits freudig von unseren Austauschschülern und deren Eltern
empfangen. Den Abend verbrachte jeder bei den Gastfamilien und lebte sich ein.

Am Dienstagmorgen trafen wir uns in einem Raum im Gymnasium, dem Lycée Jaques
Monod. Dort werteten wir gemeinsam mit Frau Krüger und Frau Ohagen den letzten Abend aus und
hörten manch lustige Geschichte. Nach zwei Stunden Unterricht trafen wir uns erneut mit unseren
Lehrerinnen und fuhren gemeinsam nach Orléans, sahen uns die eindrucksvolle Kathedrale an und
Profitierten von einer Führung durch das alte Rathaus. Den Abend verbrachten wir wieder in unseren
Gastfamilien, die uns köstlich bekochten.

Mittwoch ist in Frankreich der Tag, an dem die französischen Schüler nicht den ganzen Tag mit
Schule verbringen müssen. Aus diesem Grund war schon gegen 12 Uhr der Unterricht zu Ende,
sodass sich die meisten Franzosen, die einen Austauschschüler hatten, nach dem Mittagessen zum
Lasertech spielen getroffen haben.

Am nächsten Tag haben wir gemeinsam mit unseren Austauschschülern, Frau Ohagen und Frau
Krüger das Schloss von Fontainebleau besichtigt. Als wir nach einer langen Busfahrt endlich
angekommen waren, beeindruckte uns das ehrwürdige Gebäude. Der Audioguide hat uns lange durch die unzähligen prunkvollen Räume des Schlosses geführt und
wir hatten trotzdem noch längst nicht alles gesehen. Der nachfolgende Ausflug in den Wald von
Fontainebleau erschien uns zunächst eher uninteressant, jedoch entwickelte sich der Spaziergang zu
einer spannenden Klettertour über riesige Steine und sogar durch enge Spalten und Höhlen. Früher residierten französische Lönige hier und für einen Tag wir.
Am Freitag besichtigten wir, diesmal ohne die französischen Schüler, das Jagdschloss Chambord. An
diesem Schloss hatte Leonardo Da Vinci als Architekt mitgewirkt, weshalb das Schloss von außen
sehr eindrucksvoll aussah, allerdings war das Innere wesentlich unspektakulärer als die Räume im
Schloss Fontainebleau. Den Abend haben wir dann mit unseren Austauschschülern verbracht.

Schon war die Schulwoche vergangen und das Wochenende lag vor uns. Dieses verbrachten manche
von uns gemeinsam, andere unternahmen nur mit ihren Austauschschülern und deren Familien
etwas. So besuchte zum Beispiel eine Gruppe den Center Parc, ein Vergnügungspark südlich von
Orléans, andere fuhren ins Disneyland nach Paris, trafen sich zum Fußball spielen oder genossen den
Tag in der Stadt. Am Samstagabend luden viele Familien ihren Gastschüler zum Essen in ein
Restaurant ein, ein weiteres gastronomisches Highlight des Aufenthaltes in Frankreich, das ja
(zurecht) berühmt für sein Küche ist.

Sonntags traf sich erneut unter anderem eine Gruppe der Franzosen mit ihren "correspondants",
und auch dieser Tag verging mit Reden, Lachen und Spielen wie im Flug. Andere erlebten einen
tollen Tag mit ihren Gastfamilien, manche besuchten sogar Paris, und dann war das Wochenende
auch schon wieder vorbei.

Montagmorgen hatten manche von uns großes Glück: Der Unterricht ihrer Austauschschüler begann
erst um 10 oder 11 Uhr und endete um 15 Uhr, es war also ein relativ kurzer Tag im Vergleich zu den
sonstigen Zeiten. Nachmittags spielten einige Franzosen und Deutsche auf dem Sportplatz des
Lycées Fußball oder fuhren gleich zu ihren Austauschschülern nach Hause, um den letzten Tag
miteinander genießen zu können.

Nun stand auch schon der vorletzte Tag unseres Schüleraustauschs nach Orléans an.
Auch am Dienstag haben wir am Unterricht teilgenommen, um den letzten Tag in der Schule mit
unseren Austauschschülern zu verbringen. Da wir am Mittwoch schon sehr früh mit der Bahn nach
Paris fahren sollten, verbrachten wir auch noch den Nachmittag zusammen. Einige Schüler sind nach
Orléans gefahren zum Shoppen und Eis essen und andere haben mit ihrem Austauschschüler etwas
allein unternommen. Am Abend stand nun Koffer packen auf dem Plan und der letzte Abend in
unserer Gastfamilie. An diesem Abend wusste jeder von uns, dass der nächste Tag ein Tag mit vielen
Tränen sein wird.

Mittwoch – der Tag der Abreise und somit auch der Abschied von unseren Austauschschülern!
Wir trafen uns um 7:30 Uhr, zusammen mit unseren Lehrern, im Foyer der Schule, um uns zu
verabschieden. Der Abschied viel uns allen sehr schwer und viele von uns sind in Tränen
ausgebrochen, egal ob Deutsche oder Franzosen. Doch letztendlich ging unser Zug und es war Zeit
Abschied zu nehmen. Nach einem langen Tag in Paris, wo uns die Lehrer nochmal die Chance gaben,
die wunderschöne Stadt zu erkunden, ging es zum Flughafen Orly. Nach 1h 45min Flugzeit landete
unser Flieger um 22:45 Uhr in Berlin/Tegel und somit ging unsere Reise sicher zu Ende.

In dieser Zeit in Frankreich haben wir viele Erfahrungen gesammelt und zusammen mit unseren
Austauschschülern eine Menge Spaß gehabt und viel erlebt. Doch das Wichtigste ist für uns, dass wir
uns alle wiedersehen wollen, da in diesen eineinhalb Wochen wahre Freundschaften entstanden
sind.